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aus: NStPr 14 (1966), Heft 3/4, S. 57-62

An Wilhelm Stolze, den neben Gabelsberger bedeutendsten deutschen Kurzschrifterfinder, gemahnen uns in der Gegenwart zwei Ereignisse, die um die Jahreswende zu verzeichnen sind: das 125jährige Bestehen seiner Schrift, die im November 1841 mit dem Erscheinen des ersten Lehrbuches öffentlich bekanntwurde, und die 100. Wiederkehr seines Todestages am 8. Januar 1967, die uns seine Persönlichkeit und sein Werk in die Erinnerung zurückrufen.

Der Lebensweg dieses Mannes, der am 20. Mai 1798 in Berlin geboren wurde, ist den meisten Stenographen aus Geschichtswerken vertraut. Es war ein Leben, reich an Leiden und karg an Glück. Es ist erschütternd, in den Biographien nachzulesen, wie der frühe Tod des Vaters den begabten Jüngling zwang, auf ein Studium zu verzichten, wie später mancherlei Unglücksfälle und Krankheiten in der Familie den hochstrebenden Mann heimsuchten und wie nach der Veröffentlichung seiner Erfindung der buchhändlerische Erfolg ausblieb, weil der Stubengelehrte absolut kein Talent hatte für das, was wir heute Reklame nennen.

Eine Wende trat erst ein, als nach 1848 für den in Preußen erstmals ins Leben gerufenen Landtag Stenographen gebraucht wurden und Stolze die Bildung eines Stenographenbüros übertragen wurde. Der Meister selbst wurde 1850 zum Vorsteher des Büros ernannt, und er hat dieses Amt dann bis zu seinem Tode im Alter von 68 Jahren treu und gewissenhaft ausgeübt.

Die schönste Würdigung seiner Persönlichkeit hat Stolze in dem zur Hundertjahrfeier 1898 erschienenen Buche des großen Historikers der Kurzschriftgeschichte, Dr. Christian Johnen, erfahren: „Wilhelm Stolze und die Entwicklung seiner Schrift". Wir finden darin eingangs die Worte:

Nur wenige ragen weit hinaus und hinauf, über die große Masse neben ihnen, über die Reihe der Geschlechter vor ihnen; sie haben uns neue Wege gewiesen, haben Bestehendes zu größerer Vollkommenheit entwickelt; sie sind die Wohltäter, denn sie sind die Bildner der Menschheit. Die erste Jahrhundertfeier des Tages, an dem sie der Welt geschenkt wurden, öffnet ihnen gleichsam das Tor der Unsterblichkeit, die sie sich durch ihre Taten verdient haben, und bietet die Gewähr, daß ihr Name für immer genannt wird, wenn man die Besten ihres Faches nennt. Von keinem anderen gilt dies auf dem Gebiete der deutschen Kurzschrift als von den Namen Gabelsberger und Stolze.

Und an anderer Stelle, nachdem er das schwere Lebensschicksal Stolzes geschildert hat, sagt Johnen:

Mit der Bestellung zum Vorsteher des stenographischen Büros der 2. Kammer im Jahre 1850 endete die stenographische Leidenszeit Stolzes. Der Meister, der ,Vater Stolze‘, wie ihn seine Jünger nannten, steht vor uns. Fortan verfloß sein äußeres Leben wenigstens ruhig und gleichmäßig. Er war ein pflichttreuer Beamter, der in seinem Berufe als Kammerstenograph Ausgezeichnetes leistete. Seine herrliche, gefällige Handschrift, die Kühnheit beim Kürzen, die Wahrung der genauesten Wörtlichkeit rufen noch jetzt die Bewunderung der Praktiker hervor. In der Zeit, in der die Kammer nicht verhandelte, war er nach seiner Anstellungsurkunde verpflichtet, neue Kräfte für die Stenographie auszubilden und eifrigst dafür zu sorgen, daß es der Kammer für ihre Sitzungen nie an ausreichenden tüchtigen Kräften gebräche. Er gab daher zahlreiche Kurse im stenograhischen Büro des Abgeordnetenhauses, die berühmten ,amtlichen Kurse‘. Daneben ging eine reiche wissenschaftliche Tätigkeit auf stenographischem Gebiete. - Seine ganze Persönlichkeit, seine große Bescheidenheit neben einem unbeugsamen Stolze, sein tiefer Ernst, gepaart mit einem gemütvollen Humor, seine willige Anerkennung der Leistungen anderer, alles das fesselte auch die Herzen, und seinen Jüngern erschien die Kunst geradezu in der Person des Meisters verkörpert. Kaum ein anderer Stenographieerfinder hat so die Liebe und Verehrung seiner Schüler besessen wie Stolze.

Die wichtigsten Daten von Stolzes Leben bis zu seiner Anstellung im Preußischen Landtag liefert uns eine Selbstbiographie, erstmals abgedruckt im „Archiv für Stenographie“ 1851 Nr. 25. Darin heißt es:

Heinrich August Wilhelm Stolze, geboren den 20. Mai 1798 zu Berlin, besuchte daselbst das Joachimsthalsche Gymnasium von Sexta bis Prima, indem er Theolog werden wollte. Er mußte, bald nach dem im Jahre 1812 erfolgten Tode seines Vaters, schon als Primaner durch Privatunterricht seinen und seiner Mutter Unterhalt erwerben. so daß seine Schularbeiten und eignen Studien größtenteils ein Teil der Nacht waren. In dieser Zeit sehnte er sich bereits nach der Bekanntschaft mit der Stenographie, konnte aber nicht dazu gelangen. Nachdem er 2½ Jahre in Prima gesessen hatte und als er im Begriff war, die Abiturientenprüfung zu bestehen, wurde er von einem seiner früheren Lehrer, dem Prediger Reclam, für eine Stelle im Büro der Berlinischen Feuerversicherungsanstalt in Vorschlag gebracht, und der Wunsch seiner Mutter bewog ihn, diese im Jahre 1817 anzunehmen und seinen früheren Plan aufzugeben. Doch kostete ihn dies viel Überwindung, und er bedauerte es oft schmerzlich, daß seine beschränkten Verhältnisse ihn von dem Verfolgen seiner Laufbahn abhielten. Er hatte namentlich das Unterrichten schon so lieb gewonnen, daß er auch in seinem neuen Berufe einen Teil seiner freien Stunden noch dazu verwendete. Außerdem suchte er sich durch Selbststudium und durch Anhören von Vorträgen auf der Universität noch weiter auszubilden. Gerade hierzu, meinte er, könnte ihm die Stenographie von großem Nutzen sein, und er machte sich daher im Jahre 1820 mit dem Mosengeilschen System derselben bekannt. Von da an war ihm die Stenographie eine Lieblingsbeschäftigung. Er lernte nach und nach nicht nur die vorzüglichsten englischen, französischen und deutschen Systeme derselben kennen und beachtete jede neue Erscheinung in ihrem Gebiete, sondern machte auch eigene Versuche mit Aufstellung neuer Methoden.

Im Jahre 1835, also nach 18 Jahren, gab er seine Stellung als Expedient bei der Feuerversicherungsanstalt wieder auf und erteilte Privatunterricht in alten und neueren Sprachen sowie in den historischen Wissenschaften. Seine beiden Kinder schickte er bis zu ihrem 12. Jahre nicht in die Schule, sondern unterrichtete sie selbst.

Diese pädagogische Beschäftigung und das Studium der Sprachwerke von Becker und Grimm gaben seinen Bestrebungen für die Stenographie die Richtung, daß er eine Methode derselben aufzustellen versuchte, welche auf dem Sprachbau begründet, für den Schulunterricht und eine allgemeinere Verbreitung geeignet sein sollte. Zu diesem Zweck machte er sich im Jahre 1838, wo er die Grundzüge zu einer solchen Methode gefunden zu haben glaubte, von allen anderen Beschäftigungen frei und widmete zwei Jahre ausschließlich der Ausbildung dieser Methode. Das Resultat seiner Arbeit übergab er im Jahre 1841 in seinem „Lehrbuch der Stenographie“ der öffentlichen Beurteilung, indem er zugleich in seiner Vaterstadt als Lehrer der Stenographie auftrat. Am 24. Juni 1844 ernannte ihn der Stenographische Verein in Berlin zu seinem Ehrenmitgliede. Im Winter desselben Jahres sowie in dem der folgenden Jahre ließ die Polytechnische Gesellschaft einen Kursus der Stenographie durch ihn abhalten.

Im Jahre 1846 übertrug ihm der Magistrat zu Berlin die Einführung der Stenographie in die höheren Stadtschulen und außerdem einen Kursus derselben für Kommunalbeamte und Lehrer. Seit dem zweiten Vereinigten Landtage war er bei dem preußischen Parlamente und bei dem Parlamente in Erfurt als Stenograph tätig und ist gegenwärtig Vorsteher des stenographischen Büros der Zweiten Kammer, in welchem bekanntlich sämtliche Stenographen nach seiner Methode schreiben.

Diesem selbstverfaßten Lebenslauf aus dem Jahre 1851 ist für die letzten 16 Jahre nicht mehr viel an äußeren Ereignissen hinzuzufügen. Stolze widmete sich neben seiner Berufsarbeit wissenschaftlichen Untersuchungen, der Fortbildung und der Ausbreitung seiner Schrift, verfaßte Neuauflagen seiner Lehrbücher, erteilte weiter stenographischen Unterricht und führte einen regen Briefwechsel mit auswärtigen Freunden seiner Kunst. Er starb am 8. Januar 1867 in Berlin.

Über Wilhelm Stolze als Praktiker besitzen wir in der stenographischen Literatur außer einem Kapitel in der großen Biographie von Kaeding (Stolze-Bibliothek, Band 10) einen längeren Aufsatz von Dr. Fritz Burmeister in der Allgemeinen Deutschen Stenographen-Zeitung 1923 Nr. 6. Wir erfahren hier das Urteil derer, die als Kollegen mit Stolze im Parlament zusammengearbeitet haben. Schallopp, der langjährige Vorsteher des Stenographenbüros des Deutschen Reichstags, der noch vier Jahre lang, von 1863 bis 1867, als Stenographensekretär und als Hilfsstenograph im Abgeordnetenhause unter Stolze tätig war, berichtet, daß Stolze bis in sein hohes Alter ein sogenannter „guter Praktiker“ geblieben sei, der auf den ersten Blick selbst kühne, regelwidrige Kürzungen eines feurigen Neulings unter seinen Stenographen richtig zu deuten gewußt habe. Lohsee, Stolzes langjähriger Turnusmitarbeiter, und andere Kollegen erwähnen von Stolze die Eigenschaften, über die der praktische Stenograph unbedingt verfügen muß: gutes Gehör und schnelle Auffassung bei der Aufnahme, Takt und Sprachgefühl, Sorgfalt und Sinn für Genauigkeit bei der Wiedergabe der Reden. Geradezu schwärmerisch ist die Äußerung von Professor Dr. Eduard Engel, dem bekannten Literarhistoriker, der viele Jahre lang zweiter Vorsteher des Reichstags-Stenographenbüros war:

Ich habe leider nicht mehr die Ehre gehabt, unsern Meister als Praktiker seiner Kunst aus eigenem Augenschein kennenzulernen, da ich erst einige Jahre nach seinem Tode in das Stenographenbüro des preußischen Abgeordnetenhauses eintrat. Eine Durchsicht aber der von ihm hinterlassenen Stenogramme, die ich mit tiefer Rührung und mit der Freude, wie sie vielleicht nur ein Praktiker dabei empfinden kann, sorgfältig vorgenommen habe, hat mir gezeigt, daß unser Meister auch in der Praxis ein Meister gewesen sein muß. Nicht nur die prächtige, leserliche Handschrift in ihrer Gedrungenheit und Rundung macht auf den Fachmann, der da weiß, wie schwer es ist, im Fluge der Rede auch noch schön zu schreiben, den tiefsten Kunsteindruck, sondern auch die ebenso geniale und dabei doch maßvoll besonnene Art, mit der Stolze zu kürzen verstand, reißt zu aufrichtiger Bewunderung hin. Ich bin a priori kein Freund von Kürzungen, wie alle, die mich als Praktiker kennen, wissen; aber a posteriori muß ich mich durch einen solchen Kürzungsmeister, wie es Wilhelm Stolze gewesen ist, geschlagen bekennen. Wäre ich nicht zu alt und zu müde, um stenographisch mich noch an Neues zu gewöhnen, ich studierte Wilhelm Stolzes parlamentarisches Kürzungssystem und eignete mir vieles, was sich für meine Handschrift schicken würde, daraus mit Freuden an. Unter den lebenden Praktikern ist mir kein einziger bekannt, der alle vortrefflichen Eigenschaften eines guten Parlamentsstenographen in so hervorragendem Maße vereinigt wie Wilhelm Stolze: Leserlichkeit der Schrift vor allen Dingen, eine Leserlichkeit, die mich heute bei einigen Stenogrammen nach mehr als 40 Jahren befähigt, sein Stenogramm fast fließend abzulesen, dabei Wohlgefälligkeit der Schrift für das Auge, Kühnheit und doch Vorsicht und zugleich weiseste Auswahl beim Kürzen unter steter Rücksicht auf das höchste Ziel des Parlamentsstenographen: die Wörtlichkeit, — das alles findet sich bei Wilhelm Stolze. Es wäre für reife, ausgebildete Stenographen vom größten Interesse, recht viele Facsimilia seiner echten Stenogramme zu studieren.

Die praktische Anwendung der Stolzeschen Stenographie hat ein volles Jahrhundert hindurch gewährt. In Preußen waren im Abgeordnetenhaus und im Herrenhaus ausschließlich Stolzeaner tätig, nicht nur im amtlichen Dienst, sondern auch auf den Journalistentribünen, ebenso in vielen Provinziallandtagen. Auch außerhalb Preußens bediente man sich in manchen Landtagen Norddeutschlands schon frühzeitig der Stolzeschen Kunst. Dazu kam eine große Privatpraxis auf Synoden, bei Verbänden und Körperschaften. Näheres darüber ist nachzulesen in einer Zusammenstellung von Rudolf Drews in der obenerwähnten Nummer der Allgemeinen Deutschen Stenographen-Zeitung 1923. Drews schließt diese Abhandlung mit den Worten:

Stolzeschem Antriebe verdankt schließlich auch der Beruf der Kammerstenographen den zu seiner inneren und äußeren Stärkung notwendigen einheitlichen Zusammenschluß.

In der von der Wilhelm-Stolze-Gesellschaft am 20. Mai 1941 abgehaltenen Feier des 100jährigen Bestehens der Stolzeschen Kurzschrift sagte der damalige Leiter des Reichstagsstenographenbüros Dr. Christophe:

In dieser Feierstunde zu Wilhelm Stolzes Gedächtnis darf ich darauf hinweisen, daß seit dem Bestehen des Reichstags bis auf den heutigen Tag stets auch Stolzeaner in den Reihen seiner Stenographen gearbeitet haben. Als durch den Krieg von 1870/71 die Einigung der deutschen Stämme von Nord und Süd herbeigeführt wurde und man sich ein Parlament — den Reichstag — schuf, da war auch in seinem Stenographenbüro der Gedanke lebendig, aus Nord und Süd Stenographen heranzuziehen. So bekamen wir die Stolzeaner aus dem Norden, aus dem Preußischen Landtag, die Gabelsbergeraner aus dem Süden, aus München und Dresden. Dieser Dualismus wurde streng paritätisch innegehalten, hat fast vier Jahrzehnte bestanden und sich recht gut bewährt; denn zwischen den Anhängern der beiden altklassischen Systeme war die Möglichkeit gegenseitiger Anregung und Befruchtung gegeben. Dann wurde diese Einrichtung durch den Grundsatz völliger Systemfreiheit abgelöst, der sich ebenfalls als durchaus fruchtbar erwiesen hat. Seit dieser Zeit sind auch Stolze-Schreyaner im Stenographenbüro des Reichstags tätig. Heute ist also der Grundsatz der Parität zwischen den beiden alten Systemen längst abgeschafft, aber der Zufall hat es gewollt, daß auch heute noch ganz gleichmäßig fünf Gabelsbergeraner und fünf Stolzeaner in unseren Reihen sind.

Was die Leitung des Büros anbelangt, so war diese von Anfang an bis nach dem Weltkrieg ausschließlich in Stolzeschen Händen. Dann folgten zwei Gabelsbergersche Kollegen, und jetzt steht wieder ein Stolzeaner an der Spitze. Sie sehen also: die Jünger der Stolzeschen Kurzschrift haben viele Jahrzehnte hindurch dem Reichsparlament treue Dienste geleistet, wie vordem schon im Preußischen Landtag, und damit hat das Werk Wilhelm Stolzes eine seiner wichtigsten Aufgaben für ein Säkulum aufs beste erfüllt.

Inzwischen sind wieder 25 Jahre verflossen. Heute sind die Stolzeschen Praktiker zwar noch nicht ganz ausgestorben — etliche gehören noch als Ruheständler unserem Verband der Parlamentsstenographen an —, aber aller Glanz aus vergangenen Zeiten kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Stolzesche Kurzschrift der Geschichte angehört. Die Erinnerung jedoch an ihren Schöpfer, den großen Meister Wilhelm Stolze, bleibt bestehen.

Das Gedächtnis an ihn anläßlich seines 100. Todestages lenkt die geistigen Blicke auf die Stätte, wo er zur ewigen Ruhe gebettet ist. Es ist die Grabstätte auf dem Friedhof der Berliner Domgemeinde in der Liesenstraße im nördlichen Berlin. Unser Kollege Dr. Martin Günther hat im vorigen Jahr in einem schönen Beitrag in der Festschrift zum 21. Deutschen Stenographentag in Berlin der zahlreichen Erinnerungsstätten an Berliner Stenographen gedacht und dabei auch das eindrucksvolle Grabmal von Stolze beschrieben, auf dem an der Vorderseite ein Reliefbild mit den charakteristischen Zügen des Erfinders angebracht ist, während die Rückseite die Widmung trägt: „Dem Meister der deutschen Kurzschrift seine dankbaren Schüler“ und in Stolzescher Schrift die bekannten Worte:

Dein bestes Denkmal ist Dein Werk.

150. Todestag von Wilhelm Stolze

Einen unschätzbaren Beitrag zur Schaffung einer Kurzschrift, mit der Parlamentsdebatten aufgenommen werden konnten, hat Wilhem Stolze geleistet. Er war gleichsam der Urvater der Berliner Parlamentsstenografen, wie auch ein Brief Bismarcks an ihn zeigt. Zur Erinnerung an seinen Todestag mögen die Artikel von Rudolf Eggeling "Zum 100. Todestag Wilhelm Stolzes" aus dem Jahr 1967 und aus dem "Neuköllner Tageblatt" von 1917 dienen.