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Der 1953 in Anknüpfung an den früheren, 1908 gegründeten Verein Deutscher Kammerstenographen gegründete Verband der Parlaments- und Verhandlungsstenografen hat als Zielsetzung nach § 2 der Satzung die Wahrung und Förderung der beruflichen Belange der Parlaments- und Verhandlungsstenografen. Dazu gehören insbesondere

  • Beratung und Unterstützung seiner Mitglieder (85 Prozent aller in den deutschen Parlamenten angestellten Parlamentsstenografen, frühere Parlamentsstenografen und neben- bzw. freiberuflich tätige Verhandlungsstenografen),
  • Schutz des Berufsstandes,
  • Förderung des Berufsnachwuchses,
  • Information der Öffentlichkeit über den Berufsstand.

Arbeitsschwerpunkte sind die Durchführung wissenschaftlicher Fachtagungen und die Herausgabe der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „Neue Stenografische Praxis", in der neben Fragen aus dem sprachlichen Bereich vorwiegend Themen aus dem Gebiet der Parlamentsgeschichte und Probleme des Arbeitsablaufs im Parlament behandelt werden. Vorsitzende ist seit 2013 Minsterialrätin Dr. Bärbel Heising.

Mitglied des Verbandes kann nach der Satzung werden, wer die Berufsanforderungen erfüllt und nachweislich als Verhandlungsstenograf tätig ist oder diese Tätigkeit längere Zeit ausgeübt hat. Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

Ein Darstellung des Berufsbildes mit einer Adressliste aller Stenografischen Dienste in Deutschland finden sie hier als pdf-Dokument.

150. Todestag von Wilhelm Stolze

Einen unschätzbaren Beitrag zur Schaffung einer Kurzschrift, mit der Parlamentsdebatten aufgenommen werden konnten, hat Wilhem Stolze geleistet. Er war gleichsam der Urvater der Berliner Parlamentsstenografen. Zur Erinnerung an ihn, dessen Todestag sich dieses Jahr zum 150. Mal jährt, mögen die Artikel von Rudolf Eggeling "Zum 100. Todestag Wilhelm Stolzes" aus dem Jahr 1967 und aus dem "Neuköllner Tageblatt" von 1917 dienen.