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geschrieben von Waltraud Plickert (Berlin)

aus: NStPr 57/3 (2008) 74f.

Die Deutschen Meisterschaften in Kurzschrift, Texterfassung, Textbearbeitung/Textgestaltung und praxisorientierter Textverarbeitung fanden in diesem Jahr vom 1. bis 3. Mai in Bad Blankenburg/Thüringen statt. Bürgermeister Frank Persike eröffnete die DM im Rahmen einer offiziellen Feierstunde im Rathaus, ehe er die Teilnehmer zur Walpurgisnacht auf die Burg Greifenstein einlud, wo der Stenofüller gegen einen Hexenbesen eingetauscht werden konnte.

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geschrieben von Jonas Decker, Düsseldorf

aus: NStPr 59/1 (2011)

Am Abend des 22. Oktober fanden sich die Teilnehmer des vom Verband der Parlaments- und Verhandlungsstenografen veranstalte­ten Stenotrainingsseminars in Hannover ein. Das in einem mexikani­schen Restaurant veranstaltete erste Treffen bot den Teilnehmern in gemütlicher Atmosphäre Gelegenheit zum Kennenlernen bzw. Wieder­sehen, während exotische Speisen und Cocktails das kalte Herbstwetter vergessen machten. Ebenso wie die vergleichsweise geringe Anzahl von lediglich neun Teilnehmern am Vorabend zu ei­ner angenehmen Gesprächsrunde beitrug, ermöglichte sie am darauf­folgen­den Samstag einen konzentrierten ersten Trainings­block, durch den souverän Christof Stöck vom Stenografischen Dienst des Niedersächsischen Landtags führte. Durch das vielseitige Konzept, das ebenso die allgemein geschätzten Steigerungs­ansagen, aber auch praxisnahe Texte bei gleichbleibender Geschwindig­keit in unterschiedlicher Abstufung beinhaltete, fühlten sich alle Teilnehmer, angesiedelt zwischen Praktikerklasse 2 und Meisterklasse, gleichermaßen gefordert.

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geschrieben von Ursula Hesse (Düsseldorf)

aus: NStPr 1 (2008)

Nach 1971 und 1991 fand vom 19. bis 21. Oktober 2007 der Verbandstag des Verbandes der Parlaments- und Verhandlungsstenografen zum dritten Mal in Wiesbaden statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nicht nur vom Wettergott begünstigt (blauer Himmel und Sonne, gleichwohl eisige Temperaturen), sondern fanden in Wiesbaden auch beste Rahmenbedingungen vor. Unser Kollege Dieter Ehrenberger hat mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern keine Mühen gescheut, um eine wirklich gelungene Veranstaltung zu organisieren.

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geschrieben von Ricarda Lampret, Gelsenkirchen

aus: NStPr 3 (2009)

Die meisten von uns haben nur selten die Gelegenheit, Kunst und Kultur abseits der typischen Touristenwege im Reichstagsgebäude zu bewundern. Aber eigentlich hat es uns nicht aus verschiedenen Ecken Deutschlands (und aus Österreich) nach Berlin verschlagen, um unserem Kunstinteresse zu frönen, sondern schlichtweg um – zu lernen. Für das Wochenende vom 3. bis 5. April dieses Jahres organisierte der Verband der Parlaments- und Verhandlungsstenografen ein Trainingsseminar für diejenigen, die den Sprung von P 2 in die Meisterklasse schaffen wollen.

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geschrieben von Kerstin Decker, Dresden

aus: NStPr 58/1 (2010)

Die niedersächsische Landeshauptstadt empfing die circa 60 Teilnehmer des Verbandstages – zuletzt hatte eine solche Veran­staltung in Hannover vor 25 Jahren stattgefun­den; insgesamt war es erst der zweite in dieser Stadt – am Freitagabend mit spätsommer­lichen Temperaturen. Man traf sich, ei­ner schönen Tradition folgend, zum gemütlichen Beisammensein im Urbock‑Keller des Broyhan‑Hauses, gleich neben dem Hotel Con­corde, in dem der überwiegende Teil der Teilnehmer wohnte. Das Broyhan‑Haus zählt zu den ältesten Bürgerhäusern Hannovers und wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut. 1537 erwarb es sein Namens­geber, Brau­meister Cord Broyhan. 1985 wurde der Fachwerk­bau originalgetreu rekonstruiert.

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geschrieben von Olaf Rörtgen, Berlin

aus: NStPr 58/4 (2010)

In Marktredwitz, einem beschaulichen kleinen Ort im Dreiländereck Bayern, Böhmen und Sachsen, fanden in diesem Jahr die Deutschen Meisterschaften statt. Organisiert wurden sie von Frau Gisela Schnurrer von der Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung in Bayreuth und ihrem Team. Dies ist in vorbild­licher Weise gelungen. So konnte man sich nicht nur über ange­nehme Bedingungen, sondern auch über ein gelungenes Rahmen­programm zwischen und nach den Wettbewerben freuen, zum Beispiel über die Schauschreiben der mehrmaligen Welt­meisterin im Maschinenschreiben, Helena Matouskova aus Prag, die von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien ange­botenen kurzweiligen Spiele und den Besuch des Schreibmaschinen­museums in Bayreuth.

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geschrieben von Stefan Kampfer, Hannover

aus: NStPr 57/4 (2009)

Die Deutschen Meisterschaften in deutscher und englischer Kurz­schrift, Texterfassung, Textbearbeitung/Textgestaltung und Praxis­orientierter Textverarbeitung fanden vom 30. April bis 3. Mai 2009 in Luckenwalde, einem kleinen Städtchen im südlichen Brandenburg, statt. 1216 wurde der Burgward Luckenwalde das erste Mal urkund­lich erwähnt. Die Zinnaer Mönche ließen die Luckenwalder Burg nach 1285 wegen angeblicher Baufälligkeit abreißen und verwende­ten das Abrissmaterial für den Bau einer Kirche. Ein Wahrzeichen von Luckenwalde ist der in seiner ältesten Bausubstanz aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammende 38 Meter hohe Marktturm, der von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Meisterschaften be­stiegen werden konnte. Seit dem Jahr 1484 dient er als Glockenturm der Pfarrkirche St. Johannis.

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geschrieben von Dr. Joachim Eichler, Berlin

aus: NStPr 58/1 (2010)

Vom 15. bis 21. August 2009 fand in der chinesischen Hauptstadt Peking der 47. Kongress der Internationalen Föderation für Informations­verarbeitung – den meisten sicher noch unter dem Na­men „Internationale Föderation für Stenografie und Maschinen­schreiben" bekannt – statt. Zum ersten Mal wurde eine solche Veranstal­tung außerhalb Europas ausgetragen, wenn man in diesem Zusammenhang den 4. Kongress 1893 (!) in Chicago großzügig un­ter den Tisch fallen lässt.

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150. Todestag von Wilhelm Stolze

Einen unschätzbaren Beitrag zur Schaffung einer Kurzschrift, mit der Parlamentsdebatten aufgenommen werden konnten, hat Wilhem Stolze geleistet. Er war gleichsam der Urvater der Berliner Parlamentsstenografen, wie auch ein Brief Bismarcks an ihn zeigt. Zur Erinnerung an seinen Todestag mögen die Artikel von Rudolf Eggeling "Zum 100. Todestag Wilhelm Stolzes" aus dem Jahr 1967 und aus dem "Neuköllner Tageblatt" von 1917 dienen.