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Veröffentlichung der Protokolle von Geheimsitzungen aus dem Jahr 1918

Dank der editorischen Bemühungen der Abteilung "Stenografische Protokolle" des österreichischen Parlaments sind nun die drei geheimen Sitzungsprotokolle des Abgeordnetenhauses des k.u.k. Reichsrates aus dem Juli 1918 zugänglich. In den Debatten ging es um die Niederlage der Mittelmächte in der Zweiten Piaveschlacht gegen Italien. Das weitestgehend handschriftliche Protokoll wurde mit umfangreichen Anmerkungen und Erklärungen ausgestattet, damit es für historisch Interessierte gut lesbar ist (s. Pressemeldung).

Der Verband der Parlaments- und Verhandlungsstenografen hat vom 21. bis 23. September 2018 in Schwerin seine Fachtagung abgehalten. Mitglieder und zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland tauschten sich über die Protokollierung von Plenar- und Ausschusssitzungen sowie über den digitalen Zugang zu Plenarprotokollen am Beispiel des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern aus.

Berlin, den 24. September 2018. Zur diesjährigen Fachtagung des Verbandes der Parlaments- und Verhandlungsstenografen kamen vom 21. bis. 23. September Teilnehmende aus dem In- und Ausland zum fachlichen Austausch im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin zusammen, wo Sie von der Vizepräsidentin Dr. Mignon Schwenke begrüßt wurden. 

Im Zentrum der Fachtagung standen die Arbeitsprozesse bei der Protokollierung von Plenarsitzungen sowie von Ausschüssen und anderen Gremien des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus wurde der Frage nachgegangen, auf welche Weise Parlamentsdokumente und insbesondere Plenarprotokolle der Öffentlichkeit durch eine Parlamentsdatenbank zugänglich gemacht werden können, um Transparenz der parlamentarischen Beratungen und Beschlüsse zu gewährleisten.

Die Fachtagung gab auch Gelegenheit, dass sich die Leiterinnen und Leiter der Protokollierungsdienste über aktuelle Entwicklungen und über zukünftige Perspektiven in ihren Bereichen und den jeweiligen Parlamentsverwaltungen austauschten.

Abgerundet wurde die Fachtagung mit dem Besuch des Landeshauptarchivs Schwerin, welcher einen Einblick in die Tradition der parlamentarischen Protokollierung in Mecklenburg-Vorpommern seit 1848 gab.

Informationen über den Verband:

Im Verband der Parlaments- und Verhandlungsstenografen sind fast alle bundesweit täti-gen professionellen Stenografinnen und Stenografen organisiert. Sein Ziel ist die Wahrung und Förderung der beruflichen Belange seiner knapp 200 Mitglieder und des Berufsstandes insgesamt. Arbeitsschwerpunkte sind die Durchführung wissenschaftlicher Fachtagungen, die Herausgabe der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „Neue Stenografische Praxis“ sowie die Darstellung der Verbandstätigkeit auf der Webseite. Neben Fragen aus dem Be-reich der schriftlichen Dokumentation parlamentarischer Kommunikation werden vorwie-gend Themen aus dem Gebiet der Parlamentsgeschichte und der Parlamentspraxis sowie Aspekte der Parlamentsstenografie behandelt. Mitglied kann werden, wer die Berufsanfor-derungen als Parlamentsstenograf oder Verhandlungsstenograf erfüllt. Parlamentssteno-grafen sind in Parlamentsverwaltungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene in der Sitzungsdokumentation tätig. Verhandlungsstenografen sind freiberuflich für Stenografi-sche Dienste sowie für zahlreiche Institutionen, Organisationen, Verbände, insbesondere Parteien und Gewerkschaften, Wirtschaftsunternehmen und Medien tätig.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Verband der Parlaments- und Verhandlungsstenografen

Postfach 08 07 43, 10007 Berlin

Vorsitzende: Dr. Bärbel Heising

E-Mail:

I-Net: www.parlamentsstenografen.de; www.verhandlungsstenografen.de

Stenografen bei den Friedensverhandlungen vor 100 Jahren

Eine wichtigen Beitrag zu den Friedensschlüssen der Jahre 1918 und 1919 lieferten die Protokolle der damaligen Parlamentsstenografen bzw. Kammerstenographen, wie sie sich selbst nannten. Wir beginnen die Serie mit einem Zeitzeugenbericht zu den Waffenstillstands- und Friedensverhandlungen mit Russland in Brest-Litowsk; es folgen weitere Berichte zu den Friedensverhandlungen mit Bulgarien und Rumänien in Bukarest im Jahr 1918 und natürlich mit der Entente in Versailles im Jahr 1919. 

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